Atmaca Fassaden
Atmaca Fassaden – Meisterbetrieb
Saban Kenan Atmaca
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92334 Berching

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Vollwärmeschutz: Eine Investition, die sich auszahlt

Ein Vollwärmeschutz ist eine günstige Möglichkeit der Fassadensanierung - Foto: Martin Herbaty

Ein Vollwärmeschutz ist eine günstige Möglichkeit der Fassadensanierung.

Ein Wärmedämm-Verbundsystem ist die Grundlage eines behaglichen Wohnklimas. Zudem sinkt der Energiebedarf eines Hauses erheblich, wenn Außenwände und gegebenenfalls Kellerdecken gedämmt werden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei Altbauten: Hier ist ein derartiges Wärmedämm-Verbundsystem eine preiswerte Möglichkeit der Fassadensanierung. Nicht zuletzt aufgrund des in der Energieeinsparverordnung vorgeschriebenen Energieausweises wird ein Vollwärmeschutz zum wertsteigernden Verkaufsargument.

Hohes Sparpotenzial

Fast ein Drittel des Endenergieverbrauchs in Deutschland entfällt auf die Raumheizung. Das selbe gilt für den CO2-Ausstoß. Um diese Werte auf Dauer zu senken, hat der Bundestag schon vor einigen Jahren die Wärmeschutzverordnung (2001 zuletzt überarbeitet) und die Energieeinsparverordnung beschlossen, die für alle Neubauten gilt. Für den nachträglichen Wärmeschutz von Altbauten existiert eine Reihe von Förderprogrammen, z.B. von der KfW. Steht hier eine Außenrenovierung an, so lässt sich diese kostengünstig mit einer fachgerechten Dämmung verbinden.

Rund die Hälfte der bis 2050 realisierbaren Energieeinsparungen bei Altbauten lassen sich durch die Dämmung der Außenwände erreichen: Sie haben den größten Flächenanteil am Gebäude und meist nur geringe Dämmwerte. Ein Wärmedämm-Verbundsystem senkt hier in Verbindung mit dem besseren Dämmen von Kellern und Dachboden sowie einer modernen Heizung die Heizkosten zwischen 50 und 80%.

Schicht für Schicht: Der Aufbau eines Wärmedämm-Verbundsystems

Unser Angebot:

Wir helfen Ihnen gerne bei der Kalkulation und beraten sie über Möglichkeiten, Ihre Heizkosten zu senken. Wenn Sie wollen, vermitteln wir Ihnen den Kontakt zu einem staatlich anerkannten Energieberater.

Unsere Partner:

» Caparol
» Farben Lederer Neumarkt
» Marmorit
» Eibner & Regnath Bauelemente

Dämmplatten "versiegeln" ein Haus nicht. - Foto: Atmaca Bau

Dämmplatten „versiegeln“ ein Haus nicht.

Die üblichen Grundelemente eines Vollwärmeschutzes sind Dämmplatten aus Mineralwolle oder Styropor. Auch Schilf- oder Korkplatten sind gebräuchlich. Im Sockelbereich kommen feuchtigkeitsabweisende Perimeterplatten hinzu. Abhängig vom vorhandenen Untergrund werden die Dämmplatten verklebt und zusätzlich verdübelt oder mit Schienen befestigt. Darüber kommt eine Armierungsschicht mit eingearbeitetem Glasgewebe. Den Abschluss bildet ein Spezialputz. Silikat-Putze, Mineral-Leichtputze oder Silikonharzputze in vielen Farben und Strukturen bieten dabei eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten. Statt Putz lässt sich die Wand auch mit Flachverblendern verkleiden, die den Eindruck von Sichtmauerwerk hervorrufen.

Vom ökologischen Standpunkt her wären Dämmschichten mit mehr als 45 cm Dicke optimal, um ein Maximum an Energie einzusparen. Dieser theoretische Idealwert ist in der Realität natürlich nicht realisierbar. In der Praxis sind Dämmungen mit Dicken zwischen 8 und 12 cm der beste Weg, um ökologische und ökonomische Kriterien unter einen Hut zu bringen. Eine 12 cm dicke Außendämmung spart jährlich etwa 90-100 kWh pro m2 Wandfläche. Bei einem Einfamilienhaus mit 150 m2 Fassade lassen sich so rund 15.000 kWh Heizenergie pro Jahr einsparen.

Als Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Wärmedämm-Verbundsystemen lassen sich Dämmputze fünf Zentimeter dick auf Fassaden aufspritzen. Nach innen hält das System die Heizungswärme im Haus, nach außen schirmt sie die Fassade ab und verhindert das schnelle Auskühlen des Mauerwerks.

Angenehmes Raumklima bei geringerem Energieverbrauch

Prima Klima auch mit Dämmung - Foto: Atmaca Bau

Prima Klima auch mit Dämmung

Details wie gestaltete Fensterlaibungen geben einem Haus Charakter. - Foto: Atmaca BauDetails wie gestaltete Fensterlaibungen geben einem Haus Charakter. - Foto: Atmaca Bau

Details wie gestaltete Fensterlaibungen geben einem Haus Charakter.

Ein häufiges Vorurteil lautet, dass gedämmte Wände nicht mehr „atmen“ und deshalb Feuchtigkeit und Schimmel Einzug halten. Tatsächlich erfolgt der Luftaustausch in Häusern jedoch nicht über die Wände, sondern - beim erwünschten Lüften - über Fenster und Türen oder unerwünschterweise durch Fugen und Ritzen. Der z.B. beim Kochen oder Duschen entstehende Wasserdampf wird überwiegend durch diesen Luftaustausch nach außen geleitet. Nur 1-2% des Wassers diffundieren durch die Wände - und Dämmplatten aus Styropor sind hier durchlässiger als etwa Holz. Eine gewisse Luftfeuchtigkeit ist sogar erwünscht; zu trockene Luft reizt die Schleimhäute.

Großen Einfluss auf das Wohlbefinden hat die Oberflächentemperatur der Wände: Je kälter sie sind, desto stärker muss die Raumluft aufgeheizt werden, damit ein Raum behaglich wird. Wärmere Luft nimmt mehr Wasserdampf auf, der dann an den kalten Wänden kondensieren und Bauschäden verursachen kann. Gedämmte und damit warme Wände sorgen dafür, dass in einem Zimmer schon bei niedrigeren Temperaturen ein angenehmes Raumklima herrscht. Zugleich gibt es hier kein starkes Temperaturgefälle mehr, das für die Kondensation verantwortlich ist. Auch im Sommer hat ein Wärmedämm-Verbundsystem Vorteile: Ein Haus heizt sich dadurch durch die Sonneneinstrahlung nicht mehr so stark auf.

Energieeinsparverordnung (EnEV) und Energieausweis

Nach der Energieeinsparverordnung muss künftig der Energiebedarf von Gebäuden in einem Energieausweis dokumentiert werden. Mit seiner Hilfe sollen Besitzer, Käufer und Mieter die Energieffizienz der jeweiligen Immobilie problemlos beurteilen und vergleichen können. Für die Energiepässe sind eine Reihe von Übergangsvorschriften vorgesehen.

Der Energieausweis ist bei Verkauf, Vermietung oder Leasing von Wohngebäuden vorgeschrieben. Für Wohngebäude bis Baujahr 1965 ist er ab dem 1. Januar 2008 erforderlich, für jüngere Häuser ab dem 1. Juli 2008. Gebäude, die keine Wohngebäude sind, benötigen ab 1. Januar 2009 einen Energiepass.

Beim Energieausweis kann man grundsätzlich zwischen einem Bedarfs- und einem Verbrauchsausweis wählen. Keine Wahlmöglichkeit gibt es allerdings bei Gebäuden mit bis zu vier Wohneinheiten,

Dämmplatten lassen sich zur Fassadengestaltung nutzen - Foto: Atmaca BauDabei sind unrterschiedlichste Formen möglich - Foto: Atmaca Bau

Die Dämmplatten lassen sich auch zur Fassadengestaltung etwa im Giebelbereich einsetzen.

Hier ist der Bedarfsausweis zwingend vorgeschrieben.

Um unnötige Kosten beim Aussttellen der Ausweise zu vermeiden, muss keine Begehung des Gebäudes durch einen Experten vorgenommen werden. Es reicht aus, wenn der der Eigentümer dem Experten Angaben und Nachweise zum Gebäude zur Verfügung stellt. Die Energieausweise sollen auch als unbürokratischer Nachweis umfassender Sanierungsmaßnahmen beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung gelten.

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